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Über uns
Konica Minolta hat ein System eingerichtet, das bei den Verkaufsunternehmen weltweit Informationen über Produktqualität einholt und sofort an die für Qualität zuständige Abteilung weiterleitet. Die Gruppe will Qualitätsprobleme nicht erst angehen, nachdem bereits Zwischenfälle aufgetreten sind, sondern schon dann, wenn Informationen auf ein potenzielles Problem hinweisen.
Aufbauend auf dem Konzept für Produktsicherheit der Konica Minolta Business Technologies, Inc. organisierte Konica Minolta sein Schulungsprogramm für Produktsicherheit mit Blick auf ein besseres Risikomanagement neu und führte es in der gesamten Gruppe ein. In diesem Programm erwerben Mitarbeiter aus den Bereichen Konstruktion und Entwicklung, Produktionstechnologie, Beschaffung und Qualitätssicherung praktische Kenntnisse über Technologien und rechtliche Bestimmungen zum Thema Sicherheit sowie über die Risikoanalyse etc.

Masatoshi Matsuzaki, Präsident, Konica Minolta Holdings, Inc., bei einer Standortevaluierung
Im Geschäftsjahr 2010 startete Konica Minolta eine einzigartige Initiative für die Standortevaluierung durch das Topmanagement, die sich nicht nur mit Qualitätsproblemen, sondern auch mit Umwelt- und Sicherheitsfragen befasst. Die Präsidenten von Konica Minolta Holdings, Inc. und anderen Unternehmen der Gruppe besuchen Standorte und vergewissern sich, dass die Richtlinien und Pläne bezüglich der Qualität, des Umweltschutzes und der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz umgesetzt werden. Der Präsident beurteilt dann die Situation vor Ort und macht Verbesserungsvorschläge. Durch die Möglichkeiten zum Gespräch mit dem Präsidenten trägt die Initiative zur Motivationssteigerung der Mitarbeiter an vorderster Front bei.
Diese Initiative wurde im November 2010 eingeführt und die Evaluierung an 11 Standorten durchgeführt, vorwiegend in japanischen Fertigungsanlagen der Gruppe sowie einigen Anlagen außerhalb Japans. Die Besuche dauerten einen halben bis ganzen Tag; in dieser Zeit erhielten die Präsidenten Berichte von Vor-Ort-Initiativen und -bedingungen, untersuchten die Anlagen und nahmen an Diskussionen mit den Mitarbeitern teil. Die Initiative wird künftig nach und nach auch auf andere Standorte ausgeweitet.


Durch den Einsatz von auf Fakten und Datenanalyse basierenden Verbesserungsmethoden treibt Konica Minolta einzigartige Prozessverbesserungsbemühungen voran, wobei es eine Arbeitsplatzreform und Verbesserungen für das Personal anstrebt. Obwohl es als Produktionsstätteninitiative in Japan begann, wurde es in den letzten Jahren auch auf Standorte in China sowie auf Business-Supportbereiche ausgeweitet. Durch diese Bemühungen wird die Qualitätsverbesserung an vorderster Front vorangetrieben.
Als Teil der Initiativen zur Behandlung von Managementfragen hat die Gruppe zwischenzeitlich Aktivitäten zur Stärkung der Produktionskapazität für Produktionsinnovationen unter der Leitung von Geschäftsführern und für die Produktion verantwortlichen Organisationsmanagern in jedem Gruppenunternehmen durchgeführt.
Seit dem Geschäftsjahr 2009 wurden diese beiden Aktivitäten miteinander verknüpft und die Gruppe begann mit der Evaluierung der Produktionskapazität mit dem Ziel, die Qualität zu steigern und die Kosten an Produktionsstandorten zu senken. Im Rahmen dieser neuen Initiative führen Teams bestehend aus für die Produktionskapazität verantwortlichen Managern sowie aus an der Prozessverbesserung beteiligtem Personal zweimal jährlich Standortevaluierungen an allen wichtigen Produktionsstandorten in Japan und Asien durch. Die Absicht ist, die Messlatte für die gesamte Gruppe höher zu legen, indem gegenseitige Evaluierungen zwischen unterschiedlichen Konica Minolta Unternehmen durchgeführt und erfolgreiche Praktiken weitergegeben werden.
Die durchschnittlichen Evaluierungsergebnisse steigen dank einer immer effizienteren Problemlösung fortlaufend. Dies ist das Resultat der Kombination von Verbesserungsaktivitäten an einzelnen Anlagen mit Initiativen zur Stärkung der Produktivität durch die Ermittlung von Problemen aus einer umfassenden Perspektive heraus. In Zukunft wird Konica Minolta die Produktivität in der gesamten Gruppe steigern, indem Gruppenunternehmen mit schlechten Evaluierungsergebnissen direkte Hilfestellung erhalten.

Medienevaluierungszentrum
Im kommerziellem „On-Demand-Printing“ (Druck auf Abruf) müssen MFPs in der Lage sein, auf Kundenwunsch ganz verschiedene Sorten von Papier - schweres, leichtes, glänzendes und raues - zu bedrucken. In Büros wird mit Rücksicht auf die Umwelt zunehmend Recyclingpapier oder dünnes Papier verwendet.
Um diesen Bedürfnissen zu entsprechen und die Produkte für möglichst viele Sorten von Papier kompatibel zu gestalten, richtete Konica Minolta Business Technologies, Inc. ein Zentrum für Medienevaluierung ein, das die Reproduktionsqualität und die Papierzufuhr für ein breites Spektrum von Papiersorten verifiziert. Eigenschaften von einigen hundert Papiertypen aus der ganzen Welt werden gemessen, und das Zentrum überprüft in Drucktests auf MFPs die optimalen Einstellungen für jeden Typ.
Die Ergebnisse dieser Messungen und Verifikationen werden in einer Datenbank gespeichert, um in der Produktentwicklung Verwendung zu finden oder um den Kunden Informationen zur Verfügung stellen zu können.