KONICA MINOLTA

Nachhaltigkeit

Giving Shape to Ideas

Sie sind hier: Über uns
Nachhaltigkeit
Umweltschutz
Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft

Umweltschutz

Über uns

Inhalt

Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft

Grundkonzept

Rohstoffe auf Erdölbasis sind begrenzt und müssen zur Vermeidung der globalen Erwärmung effizient genutzt werden. Konica Minolta schreitet mit einem Ansatz voran, der sich auf die Reduktion der Verwendung von Rohstoffen auf Erdölbasis als eine seiner Prioritäten in einer recyclingorientierten Gesellschaft konzentriert.
Außerdem verfolgt die Gruppe ein Gleichgewicht zwischen Reduktion von Umwelteinfluss und Kostenreduktion durch Förderung (1) der Reduktion der Verwendung von Verpackungsmaterialien, (2) der Reduktion von extern entsorgten Abfällen aus dem Produktionsprozess und (3) des Recycling von verwendeten Produkten.

Ziele und Resultate für das Geschäftsjahr 2010

Konica Minolta hat drei Bereiche für die Verringerung des Verbrauchs von Rohstoffen auf Erdölbasis definiert: Das betrifft die Kunststoffe in Produkten, den Materialabfall im Produktionsprozess und den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge für Verkauf und Service. Dabei legt die Gruppe besonderes Augenmerk auf die Reduktion der in den Produkten verwendeten Rohstoffe, die mehr als 60 % der Gesamtsumme ausmachen. Neben leichteren, dünneren, kürzeren und kleineren Produkten erhöht die Gruppe auch die Verwendung von wiederverwertetem Material. Im Geschäftsjahr 2010 setzte Minolta Business Technologies, Inc. beim Monochrom-MFP bizhub 652/552 zum ersten Mal Maßnahmen wie die Verwendung von zwei Arten umweltverträglicher Kunststoffe um. Die Gruppe verfehlte jedoch die Zielvorgabe, da unter anderem das Ziel für die Senkung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen nicht erreicht wurde.
Das Zertifizierungssystem „Grüne Fabrik“ definiert eigene Kriterien für extern entsorgten Materialabfall aus der Produktion, um die Reduktion an jeder Produktionsstätte zu fördern. Aufgrund einer gesteigerten Herstellung solcher Produkte, die relativ größere Mengen an Müll erzeugen, und aufgrund von unerwartet entstandenem Abfall, der beim Anlaufen neuer Anlagen anfiel, wurde die Zielvorgabe jedoch verfehlt. Die Reduktion von Packmaterial und die stärkere Produktwiederverwertung kommen plangemäß voran. Im Geschäftsjahr 2010 vermarktete Konica Minolta ein wiederaufbereitetes MFP, das mit dem Verkauf des bizhub 750RM/600RM in Japan ab Dezember begann.

*
Hinweis: Aufgrund der verbesserten Berechnungsgenauigkeit wurden Daten aus der Ver gangenheit neu berechnet.

Ziele und Resultate im Geschäftsjahr 2010 (im Vergleich zum Geschäftsjahr 2005)
Ziele Ziele Geschäftsjahr 2010 Resultate Geschäftsjahr 2010 Ziel erreicht
Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft Verbrauch von Rohstoffen auf Erdölbasis: +21.2% (pro Verkaufseinheit) +24.0% Nein
Verbrauch von Verpackungsmaterial: +24.7% (pro Verkaufseinheit) -28.9% Ja
Volumen von extern entsorgtem Müll* aus der Herstellung: +9.9% (pro Verkaufseinheit) +15.9% Nein
* Aktuellen Status von Wiederverwertungssystemen überprüfen und neue Pläne entwickeln * Verkauf wiederaufbereiteter MFPs gestartet
* Umfrage zu Recyclingsystemen durchgeführt
Ja
*
Extern entsorgter Müll: Abfallmenge, die außerhalb der Standorte von Konica Minolta entsorgt wird, ermittelt durch Subtrahierung der intern wiederverwerteten und reduzierten Mengen von dem in den Produktionsprozessen entstandenen Gesamtmüll.

Verbrauch von Rohstoffen auf Erdölbasis

Wiederverwerteter PET-Kunststoff und Biokunststoff für MFPs eingesetzt

Konica Minolta bemüht sich aktiv, die Verwendung von Rohstoffen auf Erdölbasis zu reduzieren. Als Teil dieser Bemühungen hat Business Technologies zwei Arten von umweltverträglichem Kunststoff bei den Monochrom-MFPs bizhub 652/552 eingesetzt.


Für den Deckel verwendet (vertikaler Transport)

Polymerlegierungs-PET-Rezyklat

Von Konica Minolta entwickeltes Recyclingmaterial zur effizienten Nutzung von PET-Abfällen aus dem Produktionsprozess. Aufgrund seiner Festigkeit und Feuerfestigkeit kann es auch im Spritzgussverfahren geformt werden.


Für die Abdeckung verwendet

Biokunststoff

Biokunststoff, der als Rohstoff zum Teil Biomasse verwendet. Im Vergleich zu Kunststoffen auf Erdölbasis zeichnet dieser sich durch den geringen Verbrauch und geringe CO2-Emissionen aus.

Verbrauch von Verpackungsmaterial

Business Technologies, ein zentrales Wirtschaftsunternehmen der Gruppe, arbeitet daran, die Menge des Verpackungsmaterials für sein Hauptprodukt MFPs zu verringern.
Insbesondere reduziert das Unternehmen das Gewicht der Verpackung durch verbessertes Design, sorgt für die Wiederverwendung der Behälter für den Transport von Toner zwischen den Produktionsstandorten und verwendet Mehrwegverpackungen für Serviceteile bei Vertriebsunternehmen.
Bei den im Geschäftsjahr 2010 eingeführten Produkten wurde die Verpackung für die Monochrom-MFPs bizhub 423/363 und bizhub 283/223 im Vergleich zu den vorherigen Modellen um 15,5 % bzw. 8,1 % reduziert, während die Verpackung für die Monochrom-MFPs bizhub 184/164 für Schwellenländer um etwa 40 % reduziert wurde.

Volumen von extern entsorgtem Müll aus der Herstellung

Durch das Zertifizierungssystem „Grüne Fabrik“ arbeitet jede Geschäftseinheit an der Reduktion der Menge extern entsorgten Mülls, indem es die Produktivität steigert und die interne Wiederverwertung fördert. Im Geschäftsjahr 2010 haben von 23 Geschäftseinheiten 12 die Stufe 1 der Zertifizierung „Grüne Fabrik“ erreicht (30 % Reduktion des Volumens extern entsorgten Mülls pro Verkaufseinheit). Als konkrete Maßnahmen hat Konica Minolta den Abfall durch eine Steigerung des Ertrags im Produktionsprozess verringert und die interne Wiederverwertung von Lösungsmittelabfällen und anderen Materialien eingeführt.

Produkt-Recycling

Förderung der Wiederverwendung und Wiederverwertung von MFPs

Business Technologies sammelt gebrauchte MFPs in Japan durch seine landesweiten Verkaufsfirmen und JBMIA*-Austauschzentren. Die Zerlegung und Sortierung der gesammelten MFPs wird an Subunternehmer an sieben Standorten landesweit ausgelagert.
OMT Co., Ltd., der Subunternehmer für die Regionen Kanto und Tohoku, führt die Demontage nicht maschinell, sondern von Hand durch und erzielt so eine hohe Recyclingquote. Die zerlegten Teile werden nach etwa 20 unterschiedlichen Materialien wie Metall, Kunststoffe usw. sortiert. Wiederverwendbare Teile werden gereinigt, geprüft und wiederverwendet. Andere Teile werden zum Recycling an Unternehmen geschickt, die sie als Rohmaterial für Recyclingstoffe oder Kraftstoff verarbeiten.
Außerdem selektiert, reinigt und prüft ein Gruppenunternehmen von Business Technologies, Toyohashi Precision Products Co., Ltd. die Entwicklungswalzen und Transportfedern aus gebrauchten Tonerkartuschen. Diese werden dann für den Einsatz in neuen Produkten an Gruppenunternehmen geschickt.

*
JBMIA: Japan Business Machine and Information System Industries Association (Vereinigung japanischer Büromaschinen- und Informationssystemhersteller)


Bei OMT


Bei Toyohashi Precision Products

Wiederaufbereitete MFPs erzielen 85%ige Wiederverwendung von Teilen

Business Technologies vermarktet wiederaufbereitete MFPs, die aus gebrauchten Produkten hergestellt werden, wobei nach Bedarf eine Demontage, Reinigung oder ein Teileaustausch sowie Justagen durchgeführt werden. Das fertige Produkt wird mit der Gewährleistung ausgeliefert, dass es dieselben Qualitätsstandards erfüllt wie ein neues Produkt.
Die wiederaufbereiteten MFPs bizhub 750RM/600RM, die im Dezember 2010 in Japan auf den Markt kamen, waren eine wiederaufbereitete Version der Monochrom-MFPs bizhub 750/600, die 75/60 Seiten (Letter oder A4-Querformat) pro Minute druckten. Indem für mehr als 85% des Massenanteils der Produkte wiederaufbereitete Teile eingesetzt werden, werden die CO2-Emissionen über den Produktlebenszyklus beim bizhub 750RM um etwa 41% und beim bizhub 600RM um 58% reduziert.

Initiativen im Produktbereich

Tintenstrahldruckers für Textilien

Für das Drucken von Mustern und Bildern auf Textilien gibt es zwei Verfahren: Zum einen den Siebdruck, bei dem ein Sieb für jede Farbe genutzt wird und die Textilien nacheinander mit den einzelnen Farben bedruckt werden. Das zweite Verfahren ist der Tintenstrahldruck, bei dem Tinte direkt auf die Textilien gesprüht wird. Konica Minolta IJ Technologies, Inc. entwickelte und verkauft einen Tintenstrahldrucker für Textilien, der auf einem Computer entworfene Designs direkt auf Stoffe drucken kann.
Beim Tintenstrahldruck wird nur die tatsächlich benötigte Menge an Tinte verwendet, um auf den definierten Flächen der Textilien zu drucken. Da keine Notwendigkeit besteht, Siebe vorzubereiten oder zu reinigen, reduziert sich die Menge an Abfall und an verbrauchten Rohstoffen drastisch. Darüber hinaus ist der Prozess einfach, was erlaubt, mit zusätzlicher Produktion rasch auf verstärkte Nachfrage zu reagieren. Das wiederum ermöglicht es dem Kunden, die auf Lager gehaltenen Mengen gering zu halten. Seine Umweltfreundlichkeit und die Eignung des Druckers für die Produktion verschiedenartiger Aufträge in Kleinserien wurden am Markt gut aufgenommen und führten zu einer raschen Steigerung der Nachfrage nach diesem System - vor allem in der Bekleidungsindustrie in Europa und Asien.

Umweltauswirkungen von Siebdruck und Tintenstrahldruck im Vergleich

Textildrucker Nassenger VII

Nach oben