KONICA MINOLTA

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Corporate Governance

Corporate Governance-System

Konica Minolta, Inc. hat ein Corporate Governance-Rahmenwerk aus Perspektive der Aufsicht erstellt. Es basiert auf der Überzeugung, dass eine Corporate Governance, die zur mittel- und langfristigen Steigerung des Unternehmenswerts beiträgt, zu einer zweckmäßigen Risikobereitschaft im Geschäftsbetrieb ermutigen und eine effektive Aufsichtsfunktion für Geschäftstätigkeiten ausüben muss. Im Jahr 2003 wurde gemäß dem Aktiengesetz die Struktur “Unternehmen mit Komitees” (zurzeit “Unternehmen mit drei Komitees”) als Organisationsstruktur gewählt. Um ein Governance-System ohne personengebundene Merkmale beizubehalten, wurde durch zusätzliche Maßnahmen ein Governance- System geschaffen, das der Konica Minolta Philosophie entspricht.

Für das Governance-System des Unternehmens gelten folgende Grundsätze:

  • Stärkung der Managementaufsicht zur Steigerung des Unternehmenswerts durch Trennung der Funktionen für Managementaufsicht und Geschäftsbetrieb
  • Wahl unabhängiger externer Direktoren, die Kontrolle aus Perspektive der Aktionäre ausüben können
  • Nutzung dieser Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz, Integrität und Effizienz des Managements

Die genaue Struktur des Vorstands und der drei Komitees wird in der Abbildung unten dargestellt.

Aufbau eines Risikomanagementsystems

Leitende Angestellte tragen Verantwortung für den Umgang mit verschiedene Risiken, z. B. strategischen Risiken, finanziellen Risiken, Risiken in Verbindung mit Umweltschutzgesetzen und Gefahrenrisiken. Sie erkennen und bewerten Risiken und entwickeln und überwachen Gegenmaßnahmen in ihren jeweiligen Managementbereichen.
Zusätzlich wird regelmäßig das Risikomanagementkomitee, das von einer vom Vorstand ernannten Führungskraft geleitet wird, einberufen. Das Komitee begutachtet die von einzelnen leitenden Angestellten erkannten Risiken ebenso wie die ergriffenen Gegenmaßnahmen und überprüft, ob das Risikomanagementsystem effektiv funktioniert und nimmt bei Bedarf Änderungen vor. Die Gruppe reagiert als Ganzes auf Risiken, die als besonders wichtig bewertet werden. Dies geschieht unter der Leitung einer vom Komiteevorsitzenden ernannten Führungskraft. Die Aktivitäten des Risikomanagementkomitees werden regelmäßig an das Auditkomitee berichtet.


Struktur der Corporate Governance-Systeme (Stand 17. Juni 2016)

Management der Fortführung der Geschäftstätigkeit

Eine der wichtigsten Verpflichtungen eines Unternehmens ist die Aufrechterhaltung bzw. schnelle Wiederherstellung seiner wesentlichen Geschäftstätigkeiten im Falle eines großen Unglücks oder Unfalls. Konica Minolta verfolgt dieses Ziel sowohl in Unternehmen der Gruppe weltweit als auch entlang der Lieferkette.
Bei Konica Minolta erstellt jeder Geschäftsbereich, einschließlich Business Technologies, der Konica Minoltas Kerngeschäft ist, und Healthcare Business, der bei Unglücksfällen dringend benötigt wird, und jedes Tochterunternehmen einen Business Continuity Plan (BCP) mit einem spezifischen Maßnahmeplan für ein solches Ereignis. Die Gruppe hat ein Erstreaktionssystem eingerichtet, um zu entscheiden, ob der BCP ausgeführt werden muss. Dazu werden Informationen gesammelt, z. B. über die Schadenssituation unmittelbar nach einem Unglück.
Speziell im Falle eines großen Erdbebens in Japan gilt der Grundsatz, dass die Lieferung von Verbrauchsgütern und Produkten so gut wie möglich aufrechterhalten werden muss, um Kunden keine Unannehmlichkeiten zu bereiten, und gleichzeitig weiter Unterstützung für bestehende Kunden bereitzustellen ist. Die Gruppe trifft auch Vorbereitungen für den Fall einer Epidemie durch eine ansteckende Krankheit, z. B. durch neue Grippeviren, da der Ausbruch einer weltweiten Epidemie für möglich gehalten wird.

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