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Über uns
Mit der langfristigen Umweltvision von Konica Minolta, genannt Ökovision 2050, erklärt die Gruppe ihre Absicht, bis zum Jahr 2050 bestimmte Ziele zu erreichen, um ihre Verantwortung als globales Unternehmen für eine nachhaltige Welt und die menschliche Gesellschaft wahrzunehmen.
Als einen Meilenstein auf dem Weg zu den in der Ökovision 2050 formulierten Zielen erstellte die Gruppe den mittelfristigen Umweltplan 2015. Dieser Plan umfasst konkrete Ansätze und Vorgaben für vier Ziele:
die Vermeidung der globalen Erwärmung, die Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft, die Reduktion des Risikos chemischer Substanzen und die Wiederherstellung und Bewahrung der Biodiversität.
| Ziele | Vorgaben Geschäftsjahr 2015 (Basisjahr: Geschäftsjahr 2005*1) | Grundlegende Ziele | |
|---|---|---|---|
| Vermeidung der globalen Erwärmung | CO2-Emissionen über den gesamten Produktlebenszyklus: Reduktion um 20% | ||
| CO2-Emissionen aus der Produktverwendung: Reduktion um 60% | •Entwicklung neuer Energie einsparender Technologien und Integration dieser Technologien in Produkte | ||
| CO2-Emissionen aus der Produktherstellung: Reduktion um 10% (pro Verkaufseinheit) | •Steigerung der Energieeffizienz durch Entwicklung besserer Produktionstechnologien •Durchsetzung des Zertifikationsstandards „Grüne Fabrik“ auf Basis der Geschäftseinheiten |
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| CO2-Emissionen aus der Distribution: Reduktion um 30% (pro Verkaufseinheit) | •Steigerung der Distributionseffizienz durch SCM*2 | ||
| CO2-Emissionen aus Verkauf und Service: Reduktion um 50% (pro Verkaufseinheit) | •Steigerung der Effizienz im Verkauf und Service | ||
| Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft | Verbrauch von Rohstoffen auf Erdölbasis: Reduktion um 20% (pro Verkaufseinheit) | •Entwicklung neuer, Ressourcen schonender Technologien und ihr Einsatz in Produkten •Reduktion des Müllvolumens aus Produktionsaktivitäten durch Entwicklung neuer Produktionstechnologien •Reduktion des Treibstoffverbrauchs über effizientere Verkaufs- und Serviceaktivitäten |
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| Verbrauch von Verpackungsmaterial: Reduktion um 25% (pro Verkaufseinheit) | •Verringerung des Volumens der Produktverpackungen | ||
| Volumen von extern entsorgtem Müll*3 aus der Herstellung: Reduktion um 50% (pro Verkaufseinheit) | •Verringerter Produktionsverlust durch bessere Produktionstechnologien und Produktionsinnovationen (Null-Abfall-Aktivitäten) •Durchsetzung des Zertifikationsstandards „Grüne Fabrik“ auf Basis der Geschäftseinheiten |
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| Aufbau von Recyclingsystemen in jeder Region und das Bemühen um eine Recyclingquote von 90% oder mehr | •Optimierung der Systeme zur Rohstoffrückgewinnung in jeder Region | ||
| Reduktion des Risikos chemischer Substanzen | Einhaltung eines strikten Managements über chemischen Substanzen unter Einschluss der gesamten Versorgungskette*4 | •Einrichtung eines neuen Systems für das Management von chemischen Substanzen | |
| Atmosphärische Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs): Reduktion um 75% (auf Basis des Umwelteinflussindex*5) | •Reduktion des VOC-Risikos durch bessere Produktionstechnologien und Produktionsinnovationen •Durchsetzung des Zertifikationsstandards „Grüne Fabrik“ auf Basis der Geschäftseinheiten |
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| Wiederherstellung und Bewahrung der Biodiversität | Mithilfe bei der Wiederherstellung und Bewahrung der Biodiversität | •Erstellung von Programmen zur Bewahrung und Wiederherstellung der Biodiversität | |
Die Gruppe hat für jedes Jahr und für jedes einzelne Wirtschaftsunternehmen Zielwerte festgelegt und ergreift eine Reihe von Maßnahmen, um jedes der gesteckten Ziele zu erreichen. Obwohl im Geschäftsjahr 2010 einige Vorgaben noch nicht realisiert werden konnten, verfolgt die Gruppe konsequent ihre Ziele für 2015 wie auch die Verwirklichung der Vision für 2050.
| Ziele | Ziele Geschäftsjahr 2010 | Resultate Geschäftsjahr 2010 | Ziel erreicht | Ziele Geschäftsjahr 2011 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Vermeidung der globalen Erwärmung | CO2-Emissionen über den gesamten Produktlebenszyklus: –43.5% | -45.5% | Ja | -44.4% | |
| CO2-Emissionen aus der Produktverwendung: –62.9% | -64.0% | Ja | -64.0% | ||
| CO2-Emissionen aus der Produktherstellung: +34.6% (pro Verkaufseinheit) | +29.5% | Ja | +38.9% | ||
| CO2-Emissionen aus der Distribution: –17.0% (pro Verkaufseinheit) | +45.8% | Nein | -23.3% | ||
| CO2-Emissionen aus Verkauf und Service: +44.7% (pro Verkaufseinheit) | +48.5% | Nein | +39.3% | ||
| Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft | Verbrauch von Rohstoffen auf Erdölbasis: +21.2% (pro Verkaufseinheit) | +24.0% | Nein | +24.0% | |
| Verbrauch von Verpackungsmaterial: -24.7% (pro Verkaufseinheit) | -28.9% | Ja | -27.0% | ||
| Volumen von extern entsorgtem Müll aus der Herstellung: +9.9% (pro Verkaufseinheit) | +15.9% | Nein | +1.6% | ||
| * Aktuellen Status von Wiederverwertungssystemen überprüfen und neue Pläne entwickeln | * Verkauf wiederaufbereiteter MFPs gestartet * Umfrage zu Recyclingsystemen durchgeführt |
Ja | * Ausweitung des Verkaufs von wiederaufbereiteten MFPs * Verbesserung von Recyclingsystemen |
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| Reduktion des Risikos chemischer Substanzen | * Neues System der grünen Beschaffung vollständig umgesetzt * Vorbereitung für die Einhaltung von China RoHS* abgeschlossen |
* Neues System der grünen Beschaffung vollständig umgesetzt * Vorbereitung für die Einhaltung von China RoHS abgeschlossen |
Ja | * Untersuchung von Alternativen zu den zu reduzierenden Substanzen * Einhaltung der Konformität mit China RoHS |
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| Atmosphärische Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs): –71% (auf Basis des Umwelteinflussindex) | -73% | Ja | -67% | ||
| Wiederherstellung und Bewahrung der Biodiversität | * Beschaffungsstandards für Papier überprüfen * Plan für Erhaltungsmaßnahmen für Ökosysteme aufstellen |
* Überarbeiteten Entwurf für die Beschaffungs- standards für Papier erstellt * Überarbeiteten Entwurf fertiggestellt, der die Bewahrung der Biodiversität in den Kriterien des Zertifizierungs- systems „Grüne Fabrik“ festschreibt |
Ja | * Überarbeitung und Umsetzung des Entwurfs von Standards für die Papierbeschaffung * Fortführung der Einhaltung von Kriterien des Zertifizierungs- systems „Grüne Fabrik“ |
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Weltweit werden Maßnahmen ergriffen, um die immer drängenderen Umweltprobleme heutzutage, wie z. B. die globale Erwärmung, die Verknappung von Energierohstoffen und die Bedrohung der Biodiversität, anzugehen. Von Unternehmen wird auch erwartet, dass sie sich aus einer umfassenderen Perspektive heraus an Umweltschutzaktivitäten beteiligen.
Konica Minolta hat dies erkannt und beschränkt seine Umweltschutzbemühungen nicht allein auf den Produktionsprozess. Auf jeder Ebene ihrer Geschäftstätigkeit, von der Produktentwicklung über die Beschaffung und die Produktion bis hin zum Vertrieb und Verkauf, arbeitet die Gruppe daran, den Umwelteinfluss zu reduzieren.

Konica Minolta führte 1992 ein Produktbewertungssystem ein, um umweltfreundliche Produkte zu entwickeln und bereitzustellen. Zur weiteren Förderung dieser Anstrengung führte die Gruppe das Zertifizierungssystem „Green Products“ ein, ein einzigartiges System für die Bewertung von Produkten mit überragender Umweltleistung, das seit Juli 2011 komplett im Einsatz ist.
Im Rahmen dieses Systems wurden Standards für die einzelnen Unternehmen und Produktmerkmale definiert. Produkte, die diese Standards erfüllen, werden mit einer von drei Stufen zertifiziert. Die Ziele werden im Wesentlichen schon im Stadium der Produktplanung definiert. Das Produkt muss nicht nur Standards für Umweltleistung erfüllen, sondern auch Anforderungen, wie z. B. dass es in einer als „Grüne Fabrik“ zertifizierten Anlage produziert wird unter Einhaltung von Umweltschutzauflagen und Management gemäß Gruppenplan für CSR-konforme Beschaffung.
Die Umweltleistung zertifizierter Produkte wird in Produktkatalogen und auf Websites veröffentlicht.

Im Januar 2010 führte Konica Minolta das Zertifizierungssystem „Grüne Fabrik“ für eine umfassende Bewertung der Umweltschutzaktivitäten seiner Produktionsstätten ein. Dieses System umfasst zwei Zielstufen. Die Ziele für Stufe 1 für das Geschäftsjahr 2011 sind vorläufige Ziele, die Meilensteine auf dem Weg zu den Zielen der Stufe 2 darstellen, die spätestens im Geschäftsjahr 2015 erreicht sein sollen. Im Geschäftsjahr 2010 erreichten von 23 Geschäftseinheiten* 12 Einheiten Stufe 1 (11 in Japan und eine in China).
In diesem System wird nicht nur der erzielte Fortschritt, sondern auch der Umsetzungsprozess evaluiert. Für eine klare und eindeutige Bewertung wurden Richtlinien vorbereitet und ein Mechanismus ausgearbeitet, mittels dessen die Umsetzung in einem Punktesystem zu quantifizieren ist. Die Richtlinien fassen das gesamte Know-how von Konica Minolta in Bezug auf Umweltschutzmaßnahmen zusammen. Sie umfassen annähernd 250 Punkte zur Umsetzung und nennen die Evaluierungsstandards für die einzelnen Punkte. Die Gruppe nutzt diese Richtlinien, um die Qualität ihrer Aktivitäten zu verbessern.
Für die weitere Stärkung von Umweltschutzaktivitäten fügte Konica Minolta im April 2011 den Kriterien für Stufe 2 zwei neue Punkte hinzu. Einer fordert, dass die Niederlassungen Maßnahmen zur Wiederherstellung und Bewahrung der Biodiversität implementieren, gemäß den Richtlinien für den Umgang mit Wasserressourcen und Abwasser und der korrekten Grünpflege an Produktionsstandorten. Der andere fordert, dass Niederlassungen die Richtlinien für den Umgang mit Bodenverunreinigungsrisiken als einen Aspekt der Reduktion des Risikos chemischer Substanzen einhalten.
| Ziele | Managementindikatoren | Stufe 1 | Stufe 2 | |
|---|---|---|---|---|
| Vermeidung der globalen Erwärmung | CO2-Emissionen (pro Produktionseinheit*1) | Reduktion um 12%*4 | Reduktion um 20%*4 | |
| Unterstützung einer recyclingorientierten Gesellschaft | Null-Abfall-Initiativen | Extern entsorgter Müll (pro Verkaufseinheit) | Reduktion um 30%*4 | Reduktion um 50%*4 |
| Endlagerungsrate des Gesamtmülls | Reduktion um 0,5 % oder weniger | Reduktion um 0,5 % oder weniger | ||
| Abfallmengen von Rohstoffen auf Erdölbasis*2 (pro Verkaufseinheit) | Reduktion um 30%*4 | Reduktion um 50%*4 | ||
| Reduktion des Risikos chemischer Substanzen | Atmosphärische Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) | Erreichen der Ziele für das Geschäftsjahr 2011 an jedem Standort basierend auf dem mittelfristigen Umweltplan 2015 | Erreichen der Ziele für das Geschäftsjahr 2015 an jedem Standort basierend auf dem mittelfristigen Umweltplan 2015 | |
| Richtlinien für den Umgang mit Bodenverunreinigungsrisiken | - | Entsprechend Richtlinien | ||
| Wiederherstellung und Bewahrung der Biodiversität | Richtlinien für die Bewahrung der Biodiversität (Rücksichtnahme auf Wasserressourcen und Abwasser sowie ordnungsgemäße Grünpflege an Fabriken | - | Entsprechend Richtlinien | |
| Aktivitäten auf Basis der Richtlinien | Erfüllungsgrad von umgesetzten Themen*3 | Mindestens 70% | Mindestens 90% | |
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