KONICA MINOLTA

Über uns

Giving Shape to Ideas

Gemeinsam mit Zulieferern

Unser Konzept

Mit Lieferanten gesellschaftliche Probleme durch Geschäftsaktivitäten lösen

Konica Minolta fördert CSR-Initiativen in der gesamten Lieferkette, um beim Aufbau nachhaltiger Gesellschaften zu helfen. Wir glauben, dass Unternehmen nicht nur für ihre Produkte verantwortlich sind, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen müssen, indem sie Arbeitsbedingungen (Menschenrechte), Ethik, Umwelt sowie Sicherheit und Gesundheit in der gesamten Lieferkette, in der Produkte zum Kunden gelangen, verbessern. Konica Minolta praktiziert eine CSR-Beschaffung, um diese Verbesserungen an seinen Fertigungsstätten umzusetzen, und arbeitet eng mit den Lieferanten zusammen, die Rohstoffe und Teile für seine Produkte liefern.

EICC Um diese Anstrengungen zu erleichtern, handelt Konica Minolta nicht nur unabhängig; es ist der EICC*1 beigetreten, die ihre Aktivitäten gemäß international anerkannter Standards wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte*2 und den Internationalen Arbeitsstandards der ILO*3 durchführt, und wird seine Arbeit in Kooperation mit anderen Mitgliedsunternehmen weiterhin am EICC-Rahmenwerk ausrichten.

*1
Electronic Industry Citizenship Coalition (EICC): Organisation zur Förderung von CSR in der Lieferkette der Elektronikindustrie
*2
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: Grundlegende Menschenrechte, die von allen Menschen und Staaten zu beachten sind; verabschiedet von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1948
*3
Internationale Arbeitsstandards der ILO: Standards für Menschen- und Arbeitsrechte, verabschiedet von der Generalversammlung der International Labour Organization (ILO)

Konica Minoltas CSR-Aktivitäten in der Lieferkette

Förderung von CSR in der Lieferkette

Hintergrund und Kernpunkte

Menschenrechtsprobleme treten heute in Form von Zwangsarbeit und beklagenswerten Arbeitsbedingungen auf. Vor allem Kinder und Gast(Wander-)arbeiter sind häufig Opfer solcher negativen Umstände. Um bei der Lösung verschiedener gesellschaftlicher Probleme, z. B. bei den Themen Arbeitsbedingungen (Menschenrechte), Ethik, Umweltschutz sowie Sicherheit und Gesundheit zu helfen, müssen Unternehmen nicht nur für ihre eigenen Betriebe, sondern auch für ihre Lieferkette, einschließlich Lieferanten und externer Produktionsbetriebe, Verantwortung übernehmen.

Vision

Konica Minolta möchte dazu beitragen, eine nachhaltige Gesellschaft aufzubauen, in der Menschenrechte respektiert und gesellschaftliche Probleme in Angriff genommen werden. Um dies zu erreichen, versucht Konica Minolta im Rahmen seiner Geschäftsaktivitäten, einschließlich Beschaffung, Produktion und Logistik, in Kooperation mit seinen Lieferanten, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Es wird erwartet, dass diese Initiativen den Unternehmenswert von Konica Minolta sowie den seiner und anderer Lieferanten erhöhen. Produkte zu liefern, die Kunden unbeschwert kaufen können, ist ein sicherer Weg, beim „Schaffen neuer Werte“ erfolgreich zu sein.

Schlüsselmaßnahmen und KPIs

CSR-Beschaffung

  • Anforderung, dass Lieferanten CSR-Aktivitäten ausführen: 100% Umsetzung
  • CSR-Bewertung: Abgeschlossene Bewertungen aller Produktionsstandorte der Gruppe und von ca. 120 wichtigen Lieferanten bis Ende des Geschäftsjahrs 2019
  • CSR-Audit: Abgeschlossene Audits von zwei wichtigen Produktionsstätten der Gruppe und zwei wichtigen Lieferanten bis Ende des Geschäftsjahrs 2019

Antwort auf Probleme mit Konfliktmineralien

  • Antwort auf Forderungen von Kunden nach Umfragen: 100% Antwort

Hauptinitiativen im Geschäftsjahr 2016 (1) CSR-Beschaffung

Aufforderungen zur Teilnahme an CSR-Aktivitäten und CSR-Bewertungen

Über seine Beschaffungsrichtlinie und seinen Verhaltenskodex für Lieferanten fordert Konica Minolta seine Lieferanten zur Teilnahme an CSR-Aktivitäten auf. Mit festgelegten expliziten Zielen und Standards in Bereichen wie Arbeitsbedingungen (Menschenrechte), Ethik, Umweltschutz sowie Gesundheit und Sicherheit sollen diese Aktivitäten Verbesserungen bei Lieferanten fördern.
Um den Grad der Umsetzung von CSR-Aktivitäten zu ermitteln, führt Konica Minolta mithilfe von Selbstbewertungsfragebögen (EICC SAQ) auf der Basis von EICC-Standards CSR-Bewertungen seiner wichtigen Lieferanten und Produktionsstandorte durch. Konica Minolta ordnet die Ergebnisse des Selbstbewertungsfragebogens den Kategorien A bis C zu. Die Ziele für Gesamtergebnisse sind Kategorie A für alle Produktionsstandorte der Gruppe und Kategorie B oder höher für alle Lieferanten.
Im Geschäftsjahr 2016 führte Konica Minolta Bewertungen an 19 Produktionsstandorten der Gruppe und bei 79 Lieferanten durch. Alle Produktionsstandorte wurden in Kategorie A und alle Lieferanten in Kategorie B oder höher eingestuft. Trotzdem fordert Konica Minolta Lieferanten, deren Gesamtbewertungsergebnis zwar die Zielvorgabe erfüllt, aber in Einzelergebnissen Schwächen aufweist, zu weiteren freiwilligen Verbesserungen auf. Das Unternehmen wird weiter regelmäßige Prüfungen durchführen und Unterstützung leisten.

CSR-Bewertungsergebnisse für Lieferanten (Rangfolge in Prozent)

CSR-Audits und gemeinsame Verbesserung

Konica Minolta entwickelt ein geeignetes externes EICC-Audit*1, hauptsächlich unter Verwendung von Konica Minolta CSR-Audits*2 auf Basis der EICC-Standards, für seine besonders wichtigen Lieferanten und Produktionsstandorte.
Konica Minolta Business Technologies (Wuxi) Co., Ltd. befindet sich in China und ist einer der wichtigsten Produktionsstandorte der Gruppe. Nach einem externen EICC-Audit im Geschäftsjahr 2014 ergriff das Unternehmen Korrekturmaßnahmen. Im Geschäftsjahr 2016 wurde durch ein EICC VAP-Abschlussaudit bestätigt, dass Korrekturmaßnahmen bei Gesundheit und Sicherheit, Umweltschutz und Managementsystemen durchgeführt wurden. Darüber hinaus fand im Geschäftsjahr 2016 ein Konica Minolta CSR-Audit bei Konica Minolta Business Technologies (Dongguan) Co., Ltd. in China und Konica Minolta Business Technologies (Malaysia) Sdn. Bhd. statt. Im Geschäftsjahr 2017 wird ein erneutes Audit folgen, um den Status der Verbesserungen zu überprüfen.
Was CSR-Audits von Lieferanten betrifft, so führte Konica Minolta ein erneutes Audit bei Allied Precision Manufacturing in Malaysia durch, wo im Geschäftsjahr 2015 ein Konica Minolta CSR-Audit stattgefunden hatte. Es wurde bestätigt, dass Verbesserungen in den Bereichen Ethik, Umweltschutz und Managementsystem vorgenommen wurden. Das Unternehmen arbeitet weiter an der Verbesserung bestimmter Probleme.
Des Weiteren führte ein Konica Minolta CSR-Audit bei Dongguan Konka Mould Plastic Co., Ltd. in China im Geschäftsjahr 2016 dazu, dass mit Unterstützung von Konica Minolta Korrekturmaßnahmen ergriffen wurden. Ein erneutes Audit bestätigte, dass Verbesserungen hinsichtlich der Umweltprobleme erreicht wurden. Das Unternehmen arbeitet weiter an der Verbesserung bestimmter Probleme.

*1
Externes EICC-Audit: Audits auf Basis der EICC-Standards durch eine von der EICC zertifizierte, externe Institution [VAP-Audits (Validated Audit Program)]
*2
Konica Minolta CSR-Audit: Audits auf Basis der EICC-Standards durch Konica Minolta Prüfer mit EICC-Qualifikation


VAP-Abschlussaudit bei Konica Minolta Business Technologies (WUXI)


CSR-Audit bei Dongguan Konka Mould Plastic Co., Ltd.

Ergebnisse eines EICC VAP-Abschlussaudits bei Konica Minolta Business Technologies (Wuxi)

Hauptinitiativen im Geschäftsjahr 2016 (2) Angehen des Themas Konfliktmineralien

Fortführung von Umfragen zu Konfliktmineralien

Es ist bekannt, dass bestimmte in der Demokratischen Republik Kongo und angrenzenden Ländern abgebauten Mineralien zu einer Finanzierungsquelle für Kriegsparteien wurden, die die Menschenrechte verletzen. Konica Minolta ergreift Initiativen in Bezug auf Konfliktmineralien in Übereinstimmung mit dem fünfstufigen Rahmenwerk der OECD.*1
Im Geschäftsjahr 2016 setzte Konica Minolta die Umfragen zu Konfliktmineralien fort und erhielt Antworten von 97% der angesprochenen Lieferanten. Zudem wurden Lieferanten im Rahmen der Umfrage aufgefordert, alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, um Transparenz in der Lieferkette zu gewährleisten und sicherzustellen, dass ihre Produkte konfliktfrei sind.
Die Umfrage bestätigte, dass 311 Schmelzhütten und Refiner in der Lieferkette durch CFSI*2 anerkannt sind. Von diesen waren 244 als konfliktfrei zertifiziert. Das waren 34 (oder 16%) mehr als im Geschäftsjahr 2015. Auch wurden 52 Länder als Ursprungsländer von Konfliktmineralien in der Lieferkette angesehen (Stand 31. März 2017).

*1
Fünfstufiges Rahmenwerk der OECD: „Fünfstufiges Rahmenwerk für die risikobasierte Erfüllung der Sorgfaltspflicht in der Lieferkette für Minerale“ in Anhang I der „OECD-Leitsätze für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht zur Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikogebieten“, herausgegeben von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
*2
CFSI: Conflict-Free Sourcing Initiative (Internationale Organisation zur Förderung von Initiativen in Bezug auf Konfliktmineralien)

Anzahl der bestätigten Schmelzhütten/Refiner in Umfrage zu Konfliktmineralien

Initiativen gemäß dem fünfstufigen Rahmenwerk der OECD

Stufe 1

Einrichten starker Unternehmensmanagementsysteme

  • Das Unternehmen erstellte die Konica Minolta Grundsatzerklärung zu Konfliktmineralien und forderte Lieferanten auf, sich mit den Grundsätzen vertraut zu machen. Die Grundsätze werden auch in Verträge mit Lieferanten aufgenommen.
  • Konica Minoltas Konfliktmineralienprogramme werden in sein Umweltmanagementsystem, das von einem Vorstand geleitet wird, aufgenommen. Außerdem wird ein Mechanismus zur Durchführung von Umfragen zu Konfliktmineralien, einschl. Produktionsstandorte in und außerhalb Japans, vorbereitet, um die Schmelzhütten und Refiner in der Lieferkette zu identifizieren.
  • Das für die Beschaffung zuständige Management und Personal in den Beschaffungsabteilungen erhält Schulungen zum Thema Konfliktmineralien.

Stufe 2

Erkennen und bewerten von Risiken in der Lieferkette

  • Konica Minolta nutzt das von der CFSI ausgegebene Conflict Minerals Reporting Template (CMRT) für Umfragen zu Konfliktmineralien.
  • Auf Basis der Umfrageergebnisse und der Informationen von den identifizierten Schmelzhütten und Refiner bewertet Konica Minolta das Risiko für die Lieferkette insgesamt, nach Lieferant und nach Produkt. Diese Ergebnisse werden an den zuständigen Vorstand berichtet.

Stufe 3

Entwickeln und umsetzen einer Strategie als Antwort auf erkannte Risiken

  • Auf Basis der Ergebnisse der Risikobewertung fordert Konica Minolta Lieferanten auf, alle erforderlichen Schritte in Bezug auf Konfliktmineralien zu unternehmen. Zudem gibt es Aktivitäten zum Aufbau eines Bewusstseins für das Problem der Konfliktmineralien.

Stufe 4

Durchführen unabhängiger externer Due-Diligence-Audits für Schmelzhütten/Refiner

  • Schmelzhütten/Refiner werden ermuntert, über CFSI- und JEITA*-Aktivitäten an einem Auditprogramm teilzunehmen.

Stufe 5

Jährlicher Bericht zur Lieferkette mit der erforderlichen Sorgfalt

  • Initiativen zu Konfliktmineralien werden jährlich auf der Website des Unternehmens veröffentlicht.
*
Japan Electronics and Information Technology Industries Association (JEITA): Eine Vereinigung mit ca. 400 Mitgliedsunternehmen und -organisationen, hauptsächlich aus den IT- und Elektronikbranchen Japans

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